Für den Ausbau der Autobahn-Anschlussstelle Nord

Angesichts der Fortentwicklung der Meckenheimer städtebaulichen Großprojekte einschließlich der Erweiterung des Industrieparks Kottenforst ist im kommenden Jahrzehnt eine erhebliche Zunahme der Verkehrsbelastung im Stadtbereich zu erwarten. Hierauf gilt es sich rechtzeitig einzustellen und nachhaltige Maßnahmen zu ergreifen. Dazu gehört ihrer Meinung nach der Ausbau der Autobahn-Anschlussstelle Meckenheim Nord. Im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hat sie daher folgenden Antrag gestellt:

„Die Fraktion der BfM beantragt, dass die Stadt Initiativen ergreift mit dem Ziel, die Autobahn-AS Nord an der A565 so zu erweitern, dass sie auch auf der Fahrt in den bzw. von Süden benutzbar wird.“ Dieser Antrag soll in der Ausschusssitzung am 18. September beraten werden. Eine Prinzipskizze, wie diese Erweiterung aussehen könnte, ist beigefügt.

Ziel des Um-/Ausbaus ist es, dass der Verkehr von und zum Industriepark Kottenforst mit Fahrtzielen im Süden auf kürzestem Wege unter weitgehender Aussparung des Meckenheimer Stadtgebietes die A 565 erreicht. Die Gudenauer Allee und die ständig den Verkehr blockierende Kreuzung Gudenauer Allee – Bonner Straße – Lüftelberger Straße werden entlastet. Positive Effekte auf den Verkehrsfluss in der Bonner Straße sind die Folge. Vor allem wird dem zu erwartenden erhöhten Verkehrsaufkommen durch das künftige Gewerbegebiet an der Bonner Straße Sorge getragen. Der Wirtschaftsstandort Meckenheim wird an Attraktivität gewinnen.

Die Planung, die zum Bau der derzeitigen Anschlussstelle führte, ist Jahrzehnte alt und entspricht nicht mehr dem heutigen Bedarf. Bis zur Realisierung des dargestellten Vorschlags dürften – wie immer – wahrscheinlich einige Widerstände zu überwinden sein und folglich noch einige Jahre ins Land gehen. Das Thema sollte daher unverzüglich angepackt werden.

Prinzipskizze zum BfM-Vorschlag BAB AS Nord

 

Pressemitteilung 05/2018 der Wählervereinigung Bürger für Meckenheim (BfM)